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Embo­di­ment: Kör­per­ori­en­tier­te Metho­den wirk­sam in die Psy­cho­the­ra­pie integrieren

Ein 5 täti­ger Work­shop im Zuge der Lan­ge­oo­ger Fort­bil­dungs­wo­chen 2026

Die Embo­di­ment­for­schung zeigt, dass jede Erfah­rung ver­kör­pert ist. Doch immer noch wird der Kör­per zu wenig in die Psy­cho­the­ra­pie ein­be­zo­gen. Eine kör­per­be­zo­ge­ne Arbeit fängt bei den Räu­men und der Aus­stat­tung an. Außer­dem brau­chen Therapeut:innen einen reflek­tier­ten Umgang mit der eige­nen Kör­per­lich­keit. Hier sind Selbst­er­fah­rung­übun­gen hilf­reich, die im Semi­nar vor­ge­stellt wer­den. Die kör­per­ori­en­tier­ten Übun­gen kön­nen the­ra­pie­schu­len­über­grei­fend und trans­dia­gnos­tisch ein­ge­setzt wer­den und ori­en­tie­ren sich an den Zie­len der Klient:innen. Sie haben sich für Men­schen mit Depres­sio­nen, Schmer­zen, Erschöp­fungs­zu­stän­den, Krebs­er­kran­kun­gen, Ess­stö­run­gen, Ängs­ten und PTBS bewährt.

Acht­sam­keits­ba­sier­te Kör­per­übun­gen, Sta­bi­li­sie­rungs­übun­gen, res­sour­cen­ori­en­tier­te Bewe­gun­gen, Kör­per­hal­tun­gen, stär­ken­de Tanz­übun­gen wer­den prak­tisch erfahr­bar gemacht. Die Metho­den ermög­li­chen es, aus dem Grü­beln aus­zu­stei­gen und mehr im Kör­per anzu­kom­men. Kör­per­wahr­neh­mung, Ent­span­nung, Ver­kör­pe­rung von posi­ti­ven Zustän­den und der Umgang mit Her­aus­for­de­run­gen auf der kör­per­li­chen Ebe­ne wer­den ver­mit­telt. Die Klient:innen und Therapeut:innen ler­nen, den Kör­per als Res­sour­ce und Kraft­quel­le zu erfah­ren. Es gibt Impul­se für eine stim­mi­ge Anlei­tung kör­per­ba­sier­ter Metho­den in Grup­pen und im Ein­zel­set­ting. Im Work­shop wech­seln sich kur­ze theo­re­ti­sche Inputs, Pra­xis­bei­spie­le, ange­lei­te­te Übun­gen und Aus­tausch ab.

Theo­rie, prak­ti­sche Übun­gen und Aus­tausch ergän­zen sich. Der Work­shop ist sehr praxisorientiert.

Wis­sens­wer­tes

Dipl.-Psych. Ulri­ke Juch­mann arbei­tet als Psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­peu­tin in eige­ner Pra­xis in Ber­lin. Sie ist als Dozen­tin, Super­vi­so­rin und Selbst­er­fah­rungs­an­lei­te­rin unter ande­rem für die Ber­li­ner Aka­de­mie für Psy­cho­the­ra­pie und die Psy­cho­lo­gi­sche Hoch­schu­le Ber­lin in der sys­te­mi­schen und ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen Aus­bil­dung tätig. Als MBSR und MBCT-Seni­or-Tea­cher liegt ihr die acht­sam­keits­ba­sier­te und kör­per­ori­en­tier­te Psy­cho­the­ra­pie sehr am Her­zen. Ihre Arbeits­schwer­punk­te sind: Selbst­für­sor­ge, acht­sam­keits­ba­sier­te Ver­fah­ren, Coa­ching von Frau­en, kör­per­ori­en­tier­te Metho­den und Res­sour­cen im Tanz. Sie ist Autorin meh­re­rer Fach­bü­cher und ent­wi­ckelt Kar­ten­sets und didak­ti­sche Material.

Semi­nar­zei­ten

11. Mai bis 15. Mai 2026 jeweils 16:30 bis 18:00

Infor­ma­ti­on Lan­ge­oo­ger Fort­bil­dungs­wo­chen 2026

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