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Lebens­übergänge

Abschiede, Übergänge, Neuanfänge – Chancen für Entwicklung.

Lebensübergänge meistern

In Entwicklungskrisen, Übergangszeiten, Phasen von Chaos und Instabilität können Rituale hilfreich sein. Beispiele für solche Situationen sind: Verlust und Trauer, berufliche Veränderungen, Heirat oder Trennung, Krankheit und Heilung.

In der Psychotherapie oder im Coaching werden Übergänge thematisiert, veranschaulicht und verstehbar. Die individuelle Bedeutung des jeweiligen Übergangs wird herausgearbeitet.

Spezifische Methoden (z.B. Arbeit mit Symbolen, Bildern, Ritualen) ermöglichen, Altes auf eine gute Art zu würdigen, wertzuschätzen und gegebenenfalls auch zu verabschieden, Gefühle in einem sicheren Rahmen auszudrücken und Neues einzuladen und zu wagen.

Die Brücke ist ein altes Symbol für Lebensübergänge.

Die 3 Phasen eines Übergangs

Oft besteht ein Übergangsprozess aus drei Phasen. Der Loslösungsphase, in der das Alte nicht mehr passt, das Neue aber erst geahnt wird. In der Zwischen- und Übergangsphase kann neues ausprobiert, gelernt werden. Gleichzeitig kann man sich in dieser Phase widersprüchlich, ambivalent, suchend erleben: eine Mischung aus Angst, Begeisterung, Neugier. In der Ankunfts- und Wiedereingliederungsphase nimmt das Neue Konturen an, werden eine neue Identität, ein neuer Status, neue Lebensoptionen möglich.

 

3 Phasen eines Lebensübergangs: Vom Problem zur Lösung

 

Lebensübergänge werden individuell erlebt und brauchen deshalb auch ein Vorgehen, das zur Person, zum Anlass und zum Kontext passt.

Veröffentlichungen

  • Über Brücken in die Zukunft, Die therapeutische Arbeit mit Ritualen, Symbolen, Bildern und Persönlichkeitsanteilen bei Essproblemen (2008); Hrsg. Vogt, M.; Dreesen, H. : Rituale, Externalisieren und Lösungen. Interventionen in der Kurzzeittherapie. Borgmann
  • 2004. Die Kraft des rituellen Raums – eine südafrikanische Erfahrung. Systhema, 18. Jg., S. 176-188
  • 2002. Über 7 Brücken musst Du geh`n – Rituale in der stationären    Jugendhilfe, In: Vogt-Hillmann, M.; Burr, W. (Hrsg.): Lösungen im Jugendstil. Systemisch-lösungsorientierte Kinder- und Jugendlichentherapie. Dortmund: Borgmann

Tagungs/Kongress Beiträge

  • 2005 Bern (Schweiz); Konferenz: Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten mit Jugendlichen: Hauptvortrag: Erfahrungen mit Übergangsritualen
  • 2006 Südafrika: Ego-State Kongress der MEG; Workshop: Die Kraft des rituellen Raums (in deutscher und englischer Sprache)
  • 2006 Leipzig; DGSF Tagung; Workshop: Die Arbeit mit Ritualen
  • 2006 Alpbach (Österreich): Internationale Konferenz für Essstörungen; Vortrag: Therapeutische Wohngruppe Mondlicht; Workshop: Therapeutische Arbeit mit Symbolen, Bildern und Ritualen